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Die Insel Föhr

Oldsum

Die idyllischen Dörfer Oldsum, Klintum und Toftum bilden eine Gemeinde und sind ein zusammenhängendes Langdorf. Oldsum entwickelte sich vom 17. bis 19. Jahrhundert immer mehr zu einem blühenden Ort. Früher lebten die Einheimischen von der Seefahrt, dem Walfang und der Landwirtschaft. Mit zunehmendem Tourismus gaben mehrere Landwirte ihre Höfe auf und bauten Aussiedlerhöfe im Marschland. Einige verbliebene Höfe bieten heute Urlaub auf dem Bauernhof an. In urigen Reetdachhäusern und Scheunen haben heute die Künstler ihre Ateliers und laden zum Betrachten ihrer Bilder ein. In den hübschen Friesen- und Kapitänshäusern mit den gepflegten Blumengärten warten unzählige Ferienwohnungen auf ihre Gäste. Friesische Gemütlichkeit bieten die Gaststätten und Cafés. In Oldsum steht Föhrs dritte Windmühle, die bis 1954 in Betrieb war. Von Oldsum aus lohnt sich eine Radtour auf dem geteerten Deichweg in den einsamen Norden der Insel. Vor dem Deich erstreckt sich das unter Naturschutz stehende Vorland und die Oldsumer Vogelkoje versteckt sich hinter einem Wäldchen. Zwischen Land und Wasser geht die Strandvegetation nahtlos in die Flora der Salzwiesen über. Hier brüten Küstenseeschwalben, Sandregenpfeifer, Lachmöwen und Austernfischer.